Ich liebe diese Pünktchen nach den Worten. Und ich weiß nicht warum. Kann sein, ich sporne mich selbst an, danach noch was zu finden, zu erfinden, noch weiter zu suchen. Ich suche nach dem, was ich Jahre hindurch nicht entdecken konnte. In mir.

Film... Schon zu DDR-Zeiten faszinierte mich ALLES, was irgendwie mit Film zu tun hat. Nicht unbedingt nur das Resultat, sondern auch das DAVOR, also Motto "Wie entsteht ein Film..?"

Als ich zu arbeiten begonnen hatte, war da die Schnapsidee:"Ich möchte Schauspieler werden." Das es dann nix wurde hatte auch damit zu tun, daß es wohl ein sehr mühseliges Geschäft sein müsse, denn einer der Mitkandidaten fragte nach seinem 6.verpatzten Vorsprechen, wann das 7.statt fände. Ich spürte in mir nicht den Drang, ein 2.Mal nach Potsdam Babelsberg zu kommen, auch wenn mich die DEFA, die Stars eines mittlerweile untergegangenen Staates in ihren Bann zogen.

Aber ich wollte etwas tun, um meiner Begeisterung Ausdruck zu verleihen, studierte beim ILS "Autor werden-schreiben lernen", schloß ab mit dem Diplom und freute mich über die Anerkennung. "Der Abschnitt mit dem Auszug aus einem Drehbuch hat besonders gefallen!" Na, das war doch schon etwas?

Meine anderen Schreibereien erstreckten sich dann auf Teilnahme an Gedichtwettbewerben, kleinere Versuche, mit Märchen aufzufallen, auch wurde ich Teilnehmer an einem Literaturkurs. Oder saß mit anderen Poeten zusammen, sei es in Greifswald, Stralsund, Grimmen.

Das Internet erschloß mir glücklicherweise den Kontakt zu Menschen, die zum Beispiel in Österreich oder sogar Spanien zu Hause sind. Auf e-Stories mogelte ich ein wenig herum, denn natürlich beherrsche ich nicht gleichzeitig die spanische, französische, englische Sprache. Aber mit einem Übersetzungsprogramm macht es sich ganz gut, denn ich wurde neugierig, wie meine "Gebrochenen Träume" oder "Das falsch geschriebene Drehbuch" ankommen würden. Englisch wurde mehr gelesen als Deutsch? Stimmte mich doch zugleich froh und traurig. Englisch wählte ich 2009 aus meiner Begeisterung heraus, die ich empfand, wenn ich RF zu sehen bekam, in Filmen. Und diese Filme sammelte ich dann, ja, es gesellte sich auch ein Trickfilm dazu, in welchem Ralph Fiennes in der englischen Fassung dem Ramses seine Stimme lieh.

Faszination Film, aber auch Faszination des Unbekannten! Edgar A.Poe - so ein 2.Aufhänger, als ich mich an einen Spruch erinnerte, der in etwa so lautete: "Ist nicht alles, was wir sehen oder scheinen, nur ein Traum innerhalb eines Traumes?" Wieder in Verbindung zu einem Film..Vorspann zu "Nebel des Grauens", indem die Tochter des kürzlich verstorbenen Tony Curtis agierte.

Dies "und so weiter" beziehe ich derzeit auch auf meine Texte, diesmal französisch. Ableger von "gebrochenen Träumen", aber ich nehme mir vor, in etwa so zu schreiben: meine Gedanken vermischen sich mit den Gedanken jener literarischer Figuren, die mir so vor dem inneren Auge herumschweben. Nein, ich werde mir nicht einbilden, eine wichtige Person innerhalb meiner eigenen Story zu sein. Aber es wird eine Figur geben, die sich eben nur einbildet RF zu sein, und ich denke, das kann nicht strafbar sein, oder? Ich kann diese Figur alles tun lassen, was ich nur möchte, aber Dialoge zwischen mir und den Figuren werde ich sicherlich mit ein binden, damit es für mich selbst nicht zu langweilig ist.

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