HANNOS Forum für Marketing, Werbung und Kunst

Kommunikationsplattform für kreative Menschen aus Wirtschaft, Werbung und Kunst.

Eine Frage von Heinz-Jürgen Herzlieb: Braucht ein Künstler seinen eigenen Stil oder ist es besser seinen Stil immer wieder mal zu verändern?

Liebe Forumsmitglieder,

hier "im Auftrag" unseres Forumsmitgliedes Heinz-Jürgen Herzlieb stelle ich folgende Frage ins Forum:

Braucht ein Künstler seinen eigenen Stil oder ist es besser seinen Stil immer wieder mal zu verändern?

Ich habe in der letzten Zeit zwei Künstler kennen gelernt, die eigentlich immer das gleiche malen - wirklich überzeugt hat mich das allerdings nicht. Ich selbst stelle als "Schmalspurkünstler" immer wieder fest, dass meine Art zu malen sich ständig verändert.

Freue mich auf einen regen Meinungsaustausch. :-)

 

Euer

Heinz-Jürgen und Hanno

 

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Hallo Ihr Lieben..das Leben ändert sich ständig und wir ändern uns doch auch mit jedem Augenblick und sind ständig auf der Suche nach dem, was uns zufriedenstellt, wie sollen dann unsere Werke immer die gleichen sein...für mich wäre das langweilig ... Leben heißt leben...wünsche Euch einen schönen Abend ... Linda Li

Was Ihr auf dem Foto seht , mache ich z.B. jeden Tag neu und anders... :-)

Immer das gleiche malen wird irgendwann langweilig. Ich habe ganz unterschiedliche Stile, bleibe aber innerhalb dieser Stile einigen meiner Themen treu. Am liebsten arbeite ich in thematischen Serien, da ich dann die jeweilige Technik perfektionieren und ausloten kann. Wenn man mit Galerien zusammen arbeitet, scheint ein gewisse "Wiedererkennbarkeit" des Stils aus kommerziellen Gründen noch immer wichtig zu sein. Wer sich als Künstler/in selbst vermarktet hat da mehr "Freiheiten". Ich wünsche allen ein kreatives Schaffen und freue mich auf neue Beiträge in diesem Forum:)

Euer Heinz Sterzenbach

Kunst ist ein kreativer Prozess mit und aus sich selbst...für manchen sogar Therapie...oder Supervision der in sich geladenen Dinge. In unserem Bewertungssystem unserer Kommunikation fehlt uns die Freiheit in uns...und die darf man sich beim ,,Künstlern,, nicht nehmen lassen...sich zu viele Fragen zu stellen bremst den Prozess mit sich. Linda Li hat es wunderbar beschrieben...wohl auch weil sie frei ist...frei im kindlichen handeln...dem Fluss der Freude und Lust...sich mit sich selbst überraschen bei dem was entsteht....

Fragen die uns bewegen lassen sich gut an uns selbst nach innen stellen....dort findet sich dann die Antwort....

und mit ihr oft der Mut zur Veränderung die da vielleicht ruft:-)...und mit ihr ein neu gewonnenes Stück innere Freiheit was man über seine Kunst und Werke mit anderen teilt...sie berührt...wie ist egal...in jedem Augenblick des Lebens nehmen wir von anderen etwas mit...und geben...Funkenflüge in eben auch nonverbaler Kommunikation....also warum mit zu viel Denken und Fragen stellen abplagen....gewaltfreie Kommunikation mit und aus sich selbst:-)Damit bleibt das wahre ,,Kreative,, im Fluss...in und aus sich selbst....und somit eben auch die spielerische Veränderung die man sich vielleicht wünscht.

Ich meine, dass es auf den Standpunkt ankommt. (Das Auge der Inspiration)

Meine Lieben,

Ich selber bin mir treu !!! Evolution Ja !!!

Ich habe schon im Bauch meiner Mutter gemalt.

Selbst meine ältesten Bilder werden als nicht langweilig empfunden.

Stil, Künstler, diese Worte mag ich nicht.

 

Diese Geschichte muss ich unbedingt noch erzählen:

Ich durfte mal in Barcelona ausstellen : Ein paar Jahre später kam Peter Wachtl vorbei. Ich hatte grad eine Ausstellung in Basel bei Hansjörg Bürgin am Blumenrain. Er kam aus Barcelona und arbeitete bei Ciba's, wie ich eigentlich. Also er kam nach Basel schlenderte durch die Stadt mit seiner Frau. Diese Bilder habe ich doch schon mal gesehen sagte er. Das war in Barcelona (ich durfte da noch in der Galería Cartoon mit anderen Malern ausstellen zusätzlich) In der Galería Cartoon war Karin Stadtlander die Koordinatorin. Und jetzt sind wir in Basel ! Er ging hinein zu HJB. Wir haben heute einen herzlichen Kontakt.

Ist das nicht verrückt, da kommt einer aus Barcelona nach Basel, kennt mich nicht, kennt aber meine Bilder, sieht sie in einem kleinen Schaufenster. Das ist schon ein grosses Geschenk solche Erlebnisse haben zu dürfen !

 

Solche oder ähnliche Erlebnisse habe ich immer und immer wieder.

 

Herzlich Eure Ruth

Ja liebe Ruth, das ist es - du bringst deine Persönlichkeit bis in deine innersten Schichten in deinen Bildern zum Ausdruck und durch dich auch das was dich in der Welt bewegt. Deine  Bilder und du sind eines und man erkennt dich deshalb im Bild wieder. Es ist deine essenzielle Handschrift zu erkennen. Das ist das selbe, wie wenn man in die Augen von jemandem schaut. Daran wird man eine Persönlichkeit lange erkennen können. Denn die Augen können sich nur dann ändern wenn sich das Zentralste in der Persönlichkeit ändert. 

Es ist nicht der Inhalt, noch die Form,

einzig das Gefühl das ein Bild vermitteln kann

macht es zu dem was man Kunst nennt

Ein solches Bild vergisst man nicht

noch seinen Maler, sofern man Ihn kennt.

Liebes Angelica,

Grossen Dank für Deine Worte !

Herzlich Ruth de Bâle
 
bei Angelica Paulic sagt:

Ja liebe Ruth, das ist es - du bringst deine Persönlichkeit bis in deine innersten Schichten in deinen Bildern zum Ausdruck und durch dich auch das was dich in der Welt bewegt. Deine  Bilder und du sind eines und man erkennt dich deshalb im Bild wieder. Es ist deine essenzielle Handschrift zu erkennen. Das ist das selbe, wie wenn man in die Augen von jemandem schaut. Daran wird man eine Persönlichkeit lange erkennen können. Denn die Augen können sich nur dann ändern wenn sich das Zentralste in der Persönlichkeit ändert. 

Hallo lieber Hanno und Heinz-Jürgen Herzlieb,

einen interessante Frage habt Ihr da gestellt.......

Stillstand gibts ja eigentlich niergends auf der Welt, das wäre ja langweilig oder gar schlimm, und so ist es sicherlich auch  bei keinem Künstler, ob er nun immer ähnliche Bilder malt, oder gar etwas neues entwickelt. Wenn er das bisher dagewesene verbessern oder gar verfeinern kann, finde ich das auch gut. Jedoch, wenn jemand einen einzigartigen Stil mit hohem Wiedererkennungswert hat, finde ich, ist das, oder wäre das noch grandioser. Ich selbst z. B., verändere mich auch gerne, schaut mal auf mein Profil, jetzt findet Ihr ganz neue, auch unterschiedliche Werke von mir. Wenn ich Kurse für Kinder und Jugendliche gebe, freuen die sich natürlich auch, wenn man unterschiedliche Techniken oder Themen, bzw. Materialien anbietet. Kinder sind sehr begeistert und wollen ständig alles ausprobieren bzw. neu kreiren. Warum sollten das nicht auch die Erwachsenen machen? Ich singe ja auch gerne im Chor verschiedene Lieder, oder trage nicht immer die gleiche Kleidung, lach! Interessant ist es auch, wenn man intuitiv malt, also nicht ein bestimmtes Ziel, Thema oder Farben vorher sich ausgedacht hat. Nun, auf zu neuen Werken... Herzliche Grüße, Heide / PS: das ist jetzt mal meine Meinung dazu, sollte aber niemand persönlich nehmen oder angesprochen sein ....

Antwort auf Heide Pfannenschwarz

Sich selber treu bleiben heisst nicht stehen bleiben !!!

Andere Techniken verwenden heisst nicht, dass man sich untreu ist.

Andere Kleider tragen heisst auch nicht, dass man sich verändert. Selbst, wenn Du Dich als Clown darstellst, sollte man merken können : DAS IST HEIDE PFANNENSCHWARZ.

Wenn Du Kinder unterrichtest, oder Erwachsene, egal, musst Ihnen zeigen was sie selber können, nicht das was DU selber kannst, ich meine Deine ART aufbrummen. Du musst sie holen, kitzeln, ...

Verschiedene Lieder in einem Chor hat auch nichts mit Veränderung zu tun. Deine Stimme muss herausragen, unverkennbar.

E V O L U T I O N

MARKENZEICHEN SETZEN DAS IST IN JEDEM BERUF SO. !!! MARKENZEICHEN HEISST NICHT WIEDERHOLUNG !!!

usw., usw., usw.

Liebe Ruth, da kann ich Dir nur zustimmen!

Sich selbst treu zu bleiben sollte man und, das stimmt, wenn man andere, oder total neue Kleider trägt, das sagt noch lange nichts über den Menschen, der sie trägt, ob er sich damit verändert. Jedoch gibt es auch Lieblingsfarben die man gerne trägt, weil sie einfach zu einem passen, oder sie je nach Stimmung auswählt. Beim Malen verwendet, man ja auch intutitiv die Farben die zu einem Werk am besten passen. Ebenso freue ich mich jedesmal bei meinen Kreativ-Workshops, wenn die Kinder und Erwachsene ihren eigenen Stil entwickeln, das ist wichtig, da kann ich sehr zustimmen. Der Klang meiner Stimme unterscheidet sich auf jeden Fall von den anderen Chormitgliedern, auch wie ich die Lieder interpretiere, und wieviel Herzblut ich reinstecke. Mein Chorleiter sagt ich hätte eine besondere einzigartige Klangfarbe. Die Klangfarbe (auch das Timbre) ist in der Musik einer der Parameter des einzelnen Tons und wird bestimmt durch sein Schallspektrum, also das spezifische Gemisch aus Grundton, Obertönen, Rauschanteilen usw., sowie den zeitlichen Verlauf des Frequenzspektrums und der Lautstärke. Das ist gar nicht so einfach, man sagt im allgemein, daß in Chören, um ein einheitliches und harmonischen Klangbild darzustellen, einzelne Stimmen, außer es sind die Solisten, nicht extrem hervorstechen sollten..... ja, so ist es eben! Wenn man da hervortreten möchte, bzw. sich von der Masse abheben möchte, muß man eben Solist sein, genauso beim Malen, anders als Andere und sich dabei selbst treu bleiben ist die Devise. Liebe Grüße, Heide

Danke Heide,

"von der Masse abheben" > Das Wort Masse gefällt mir nicht in diesem Zusammenhang.

Anders als Andere > Alle sind anders als Andere

Herzlich Ruth

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