50 x 70 Acryl auf Leinen

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Kommentar von Gudrun Pfennig am 8. August 2010 um 9:03pm
ok, dann werde ich - wie auch in der Vergangenheit - meinen Aktivismus bei facebook ausleben :-)))
Ich werde mich aber zuvor gebührend von dir verabschieden .... Schönen Restsonntag
Kommentar von Edgar Piel am 8. August 2010 um 8:31pm
Liebe Strubbelige, Canetti hat mich 30 Jahre lang durch irgendwelche Vortragsverpflichtungen immer wieder eingeholt. Kafka hat für mich wie für Dich eine ganz andere Dimension. Ansonsten kann ich gut nachvollziehen, was Du so ausführlich geschrieben hast. - Ab Dienstag bin ich drei Wochen in Urlaub. Liebe Grüße, Edgar
Kommentar von Gudrun Pfennig am 8. August 2010 um 3:36pm
Mein lieber Freund!

Dem aufmerksamen Betrachter entgeht natürlich nicht, dass auch dein "repaiertes" (übermaltes) inneres Kind nicht ohne Blessuren davon gekommen ist...Aber gerade diese Erfühlen in ein sichtbar verletztes Kindes, das sich seinen Platz erkämpft (hat), gibt deinen Bildern das, was ich als "fragilen Anmut" empfinde....Wenn ich deine Bilder anschaue, lese ich (was ich sehr gerne tue) u.a. ein spannendes literarisches Werk . Das Ende dieser "Auf**ZEICHNUNGEN**!! hat stets etwas Versöhnliches...Du nimmst dein Kind in den Arm und bist mit dem. was du aus du schaffen konntest EINS........Bei unseren jeweiligen Lese- und Schreibvorlieben zeigt sich auch der Mal-Unterschied...Du Canetti, ich Kafka!

Bilder wie mein vorletztes "Sivilja" gelingen mir nur im Kontakt zu jemanden, der entweder auch will oder eben nicht. In jedem Fall muss zuvor ein "Reparations"-Kontakt (Hilfs-Ich) stattfinden.

Mir scheint: Wenn du mit deinem (inneren) Kind konfrontiert bist, setzt du ein relativ (!!) gesundes "Werkzeug" ein. Das hast du mitbekommen um es dann nachahmend einsetzen zu können, eines, das dich nicht zerstört, sondern "zusammenflickt"..................

Ein Bildbetrachter will m.E. genau das nachvollziehen, Das SICH-VERÖHNEN! Eine offen dargestellte Wunde (Defragmentierung) macht keine angenehmen Gefühle und konfrontiert den Betrachte mit eigenen Wunden...Da schauten viele Menschen schon lieber das Gemalte ohne Hintergrund an, das Kringeligrunde, Pseudoschöngeformte, das Eiapopeia, das narzisstisch-magische ALS-OB….. Das Letztgenannte macht m.E. Werbung erfolgreich. Dem Schein-Schönen ist immer die Verführung (Konsum) beigeordnet….

Dann gibt es noch das nicht weniger narzisstisch-dogmatische Esowatteprogramm, ein gemalter Nebel, der einem die Sicht auf die hinter einem Bild verborgene Identität des Malers und seiner Inhalte verschleiert, ja geradezu ver-unmöglicht! Dies New-Age Präsentationen fordern den Betrachter zum WEGSCHAUEN und nicht zu Erkennen auf! Ja, die Ästhetik will uns glauben machen, im Betrachten gäbe es nur das FÜHLEN, kein Erkennen…, so als würde das Denken keine Gefühle machen…
Ich glaube das nicht!
Weil es im Moment so gut passt und weil Sonntag ist und weil ich es schaffte, nicht (!) in die Kirche zu gehen und weil sich mein stufenweises Trennen so kafkaesk ausmacht, hier ein gelungenes BILD von Schiller
http://www.uni-stuttgart.de/philo/fileadmin/media/mp3/schiller/Tite...

Es grüßt dich herzlichst
deine echt in ECHT strubbelige
Anarchistin :-)
Kommentar von Edgar Piel am 8. August 2010 um 10:34am
Bei mir wird es mit jeder Übermalungsphase immer aufgeräumter. In meinem Herz der Finsternis herrscht, wie Du so oft durchschaut hast, das reine Chaos, das man keinem Betrachter zumuten kann. Wenn ich Glück habe, gebiert mir dann am Ende dieses Chaos ein hübsches Kind, das ich, nachdem ich den Pinsel aus der Hand gelegt habe, freudig in die Arme nehmen und anderen zeigen will.
Kommentar von Gudrun Pfennig am 7. August 2010 um 6:13pm
Ja, das soll so sein ...Eine "Heimat" aufzugeben schafft Verwirrung, bevor eine Neuorientierung stattfinden kann....Es ist mal wieder die ca. 5. Übermalung des Bildes "Austeigerprogramm"... Sollte sich meine Verwirrung (Orientierungslosigkeit) legen, wird nicht wieder übermalt, sondern ein "neues Kind geboren" :-)))) Leider spüre ich von einer möglichen, neuen Schwangerschaft noch nix :-)... Na ja, ohne Befruchtung geht nur klonen... :-)
Kommentar von Edgar Piel am 7. August 2010 um 3:29pm
Ich finde das Bild interessant, aber es fällt mir nach häufigem Hinschauen immer noch schwer, mich in dem Ganzen zu orientieren. Vielleicht soll das so sein - wenn ich mir den Titel anschaue.

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