Was ist mir persönlich an Eindrücken von der China- Reise geblieben, nachdem ich hier wieder im Alltag bin? Spontan ziehe ich Shanghai Beijing vor.


Shanghai ist lebhaft, laut, auch mal grell und nervig, aber mir näher und heimischer.


Beijing erschien mir sehr viel ernster, ich fühlte mich fremder. Vielleicht lag es auch an der Kürze der Zeit, die uns zur Verfügung stand, aber in Beijing konnte ich
mich schlechter orientieren als in Shanghai. Zwar hat auch dort seit der
Olympiade 2008 dafür gesorgt, dass vieles in
Pinyin oder Englisch ausgewiesen war, aber
die Größe war einfach überwältigend. Und ich spürte die Vorherrschaft des
Militärs in der Hauptstadt sehr viel deutlicher als in Shanghai.



In Shanghai fühlte ich mich auch durch das warme Meeresklima sehr zuhause. Die U- Bahn war uns schnell vertraut, auch wenn der Ansturm zur Rush- Hour für uns ungewöhnlich
war. Trotz der vielen Menschen lief alles ruhig und gelassen.


Die Metropole hatte sich wegen der EXPO gerüstet. Alles schien modern und spannend.


In Erinnerung ist mir der Deutsche Pavillon auf der EXPO. Die große Neugier und Freude der Besucher und die gelungene Präsentation Deutschlands berührten mich tief im
Inneren. Der chinesische Pavillon erhob sich rot über das Areal und zeigte
eindrucksvoll viele Facetten der chinesischen Kantone.


In Beijing beeindruckten mich die wundervollen alten Stätten wie Die verbotene Stadt und der Himmelstempel mit ihrer Atmosphäre und ihren Farbenpracht. Großartig.


Was wir von der Industrie sahen, war ein kleiner Anteil der schnell wachsenden Wirtschaft, an der deutsche Firmen beteiligt sind.
Beeindruckend, aber doch nicht überraschend. China baut auf. Das muß es auch,
denn es ist kein Billiglohnland mehr. Da läuft die Uhr. Das habe ich gespürt.


Die Sprache ist mir trotz der Vorbereitung nicht näher gekommen. Ich war zu sehr mit all den anderen Eindrücken beschäftigt.






Insgesamt bleibt in mir der schöne Eindruck einer sehr friedlichen, freundlichen Bevölkerung, die offen und kritisch ihre Zukunft in
die Hand genommen hat.



Prof. Dr.- Ing. Annette Kunow


库 安 蕾 博士教授


Die China- Exkursion mit 18 Studierenden wurde von der HS Bochum durchgeführt. Die 12 tägige Reise wurde durch die HS Bochum und viele
deutsche Firmen und Institutionen finanziell unterstützt.


http://www.hochschule-bochum.de/fbm/einrichtungen/institute/automatisierung/aktuelles/exkursionen-china.html



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